Eine junge Frau entdeckt das "wahre Gesicht" ihres Vaters, der für sie das Sinnbild von Toleranz und Aufrichtigkeit war.

Jean Louise Finch, die kleine "Scout" aus Harper Lees zum weltweiten Klassiker avancierten Roman "Wer die Nachtigall stört", ist erwachsen geworden und lebt mittlerweile in New York. Nur noch selten besucht sie ihre Familie in Alabama. Den Sommer 1954, kurz nachdem der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten die Rassentrennung an öffentlichen Schulen abgeschafft hat, verbringt sie in ihrem Heimatort, einem Provinzstädtchen in Alabama. Es entsetzt sie, wie vehement sich die meisten weißen Bürger von Maycomb gegen diese bahnbrechende Regelung zur Wehr setzten und wie wenig sie mit ihren toleranten, "modernen" Ansichten zu diesen von Hass und Vorurteilen geprägten Menschen vordringen kann. Sogar der Mann, den sie heiraten möchte und den sie ihr Leben lang kennt, offenbart seine Vorbehalte gegen die Gleichstellung der ehemaligen Sklaven. Als sie feststellt, dass ihr Vater Atticus an Versammlungen des Ku-Klux-Klans teilnimmt, gerät ihr Weltbild gänzlich aus den Fugen. Wo ist der aufrechte Anwalt geblieben, der sie und ihren Bruder Toleranz und Mitmenschlichkeit lehrte und einen des Mordes angeklagten, farbigen Jungen vor Gericht verteidigte?

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